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KD vom 1. April 2009
Brunnenbauer lassen Wasserfontäne steigen
090331 Hungriger Wolf  Krähen April Holdorf 013-515-297
Die Brunnenbauer am Hungrigen Wolf hatten diese Tage Glück. Bereits nach 48 Metern Tiefe stießen sie auf eine enorme Wasserader, die mit hohem Druck eine Wassersäule nach oben drückte. Wie aus einer Ölquelle schoss das Wasser aus dem Bohrloch. Da das Bohrgestänge noch im Erdreich steckte, spritzte nur aus dem Randbereich Wasser steil nach oben.

Mit ihrem schweren Gerät konnten sie die Bohrstelle abdichten und mit einer stählernen Hutmanschette versehen, die im Erdreich verankert werden musste. Vom Ingenieurbüro erhielt Bürgermeister Bernhard Diedrichsen Kenntnis, dass für die Löschwasserversorgung am Hungrigen Wolf keine weiteren Brunnen gebaut werden brauchen. Denn das vierte Bohrloch scheint so ergiebig zu werden, dass die anderen fehlenden Löschwasserbrunnen entbehrlich werden.

Bisher wurde lediglich vor den Häusern beim Investor Jens Vehrs ein Löschwasserbrunnen in Betrieb genommen. Die Bohrversuche zwei und drei wurden vor vierzehn Tagen nach über 70 Meter Tiefe aufgegeben, weil keine Wasseradern vorgefunden wurden. Mit der vierten Bohrung hinter den Gebäuden des Antiquitätenhändlers änderte sich die Lage.

“Die hätten gleich hier bohren sollen”, sagte Jens Vehrs, der in der letzten Zeit die Aktivitäten der Brunnenbauer beobachtet hatte. Eine Vorgabe des Kreisbauamtes ist eine ausreichende Löschwasserversorgung in seinem Bereich, die jetzt gesichert sein dürfte. Wäre man jetzt nicht fündig geworden, würde sich seine Geschäftseröffnung noch weiter hinauszögern.

Insofern freut sich Jens Vehrs, dass sich das Blatt zum Guten wendet. Gemeinsam mit dem Bürgermeister inspizierte Jens Vehrs die abgedichte Stelle.

“Morgen am frühen Nachmittag werden wir mehr wissen”, sagte der Bürgermeister und wies daraufhin, dass um 15.00 Uhr von den Fachleuten die Wassermenge gemessen werden soll, die in einer Stunde nach oben schießt.

“Bis zu 25 Meter Höhe wird eine Fontäne erwartet, bis der erste Druck etwas nachlassen wird”, ergänzte Bernhard Diedrichsen die Brunnenbauer, die selbst eine Höhe von knapp 20 Metern angaben. Anschließend soll der Dauerdruck die Fontäne konstant in 15 Metern halten. “Wenn nach einer Stunde die Wassersäule stabil bleibt, kommt soviel Wasser, dass weitere Brunnen nicht mehr gebohrt werden müssen”, schloss der Bürgermeister seine Ausführungen und versprach morgen Nachmittag das Schauspiel ansehen zu wollen. Vom Ereignis will auch der  NDR berichten, der im Schleswig-Holstein-Magazin einen Filmausschnitt bringen will..

 

 

 

081024 Le donne 220-1

 


 

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