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KD vom 26. Juni 2009 Jahresversammlung des CDU-Ortsverbandes mit Wahlen
Donnerstagabend gab es auf der Jahresversammlung des CDU-Ortsverbandes keine Überraschung. Der Vorstand bleibt unverändert. Der Vorsitzende Klauspeter Damerau konnte sich bei seiner Wiederwahl über das Ergebnis mit 100 Prozent Zustimmung freuen. Dieses Maximalergebnis erreichten auch die stellvertretende Vorsitzende Erika Weißert, der Schatzmeister Carsten Fürst und als Beisitzer Dieter Thara, die allesamt in ihren Ämtern bestätigt wurden. Für die Kassenprüfung wurde Lothar Schlutz gewählt.
Zufrieden konnte Klauspeter Damerau auf das letzte Jahr zurückblicken. „Die Christdemokraten sind in Hohenlockstedt nach wie vor der Motor in der Kommunalpolitik“, so der Vorsitzende in seinem Geschäftsbericht und wies daraufhin, dass die meisten Ideen aus den Reihen seiner Parteifreunde kommen.
Allerdings bemängelte er die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern im neuen Schulverband und vermisst manche Kompetenzen in der Verantwortung, die den Schulstandort festigen können. „Anscheinend haben die Umlandbürgermeister und die Vertreter von der Hohenlockstedter SPD-Fraktion politische Entscheidungen aus der Vergangenheit nicht verkraftet“, sagte Damerau. Dabei ärgert er sich noch heute, dass gegen die Stimmen der CDU und der Wählergemeinschaft IHB der christdemokratischen Schulexperte Udo Bujack aus dem Amt des Verbandsvorstehers gewählt wurde.
„Dies ist jetzt knapp ein Jahr her und schon wieder gibt es eine Allianz zum Nachteil des Schulstandortes“, sagte Damerau und wies auf die Auflösung des Koordinierungsausschusses im Schulverband hin, der mitten in der Aufgabenbewältigung alle Arbeiten einstellen muss.
„Ohne auf einzelne Arbeitsergebnisse des Koordinierungsausschusses zu warten, wurde darüber hinaus ein Grundsatzbeschluss durchgeboxt“, entrüstet sich Klauspeter Damerau, der sauer auf die sozialdemokratischen Gemeindevertreter ist. Sie lehnen grundsätzlich ab, dass Tätigkeiten der offenen Jugendarbeit in die Verantwortung der Schulen gelegt werden können. Aus Sicht des CDU-Vorsitzenden werden hier nicht die Interessen der Gemeinde vertreten, die immerhin 85 Prozent der Schulkosten zu tragen hat. „Eine reinste Inszenierung von parteipolitischer Macht mit Hilfe der Umlandbürgermeister“, so Damerau, der sich nach seinen Darstellungen beruhigte und anschließend einen gewissen Parteistolz zeigte.
Für die über 35 Jahre lange Mitgliedschaft in der CDU ehrte der Vorsitzende seinen Parteifreund Bernhard Diedrichsen, der seit Beginn seiner Parteizugehörigkeit in den 70er Jahren stets Kommunalpolitik betrieben hat. „Vom bürgerlichen Mitglied im Bauausschuss vor über 30 Jahren hat er es bis zum Bürgermeisteramt gebracht“, sagte Damerau und hob die vielen Verdienste von Bernhard Diedrichsen hervor. Als Aufmerksamkeit für sein stetiges Engagement und für die vielen Entbehrungen seiner Gattin Heidi gab es nicht nur einen Blumenstrauß, sondern eine Berlinreise für zwei Personen. „Um sich politisch erholen zu dürfen“, so der Vorsitzende.
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Vorsitzender Klauspeter Damerau (rechts) gratuliert Bernhard Diedrichsen
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