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KD vom 1. Juli 2009 Stolz präsentiert sich die Kartoffelbande in Bücken
Die Grundschüler aus der Klasse 2d machten sich heute morgen mit ihrer Klassenlehrerin Yvonne Zengerling bei bestem Wetter auf den Weg. Statt in der Schule zu pauken, wanderten alle nach Bücken. Als Kartoffelbande hatten sie sich bereits vor drei Monaten auf dem Hof von Wolfgang Schierbecker einen Namen gemacht und verschiedene Kartoffelsorten gepflanzt. Vor den langen Sommerferien muss nun untersucht werden, wie weit die Knollen ins Kraut geschossen sind und ob bereits erste Kartoffeln herangewachsen sind.
Zwischendurch waren die Schulkinder mehrfach auf dem Kartoffelacker, auf dem sie im April ihre Mutterknollen gesteckt haben. Ende Mai war endlich das erste Kraut zu sehen, sodass die Kartoffelbande überzeugt war, dass ihre Mutterkartoffeln angewachsen waren.
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Ende Mai waren die ersten Sprößlinge zu sehen
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Voller Begeisterung schritt die ganze Klasse 2d von der Spurbahn direkt zu ihrer Pflanzstelle und konnten schon von Weitem erkennen, dass alles zugewachsen war.
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Kartoffelbande unterwegs zu ihrem vollgewucherten Pflanzbeet
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Doch bevor die Pflanzen begutachtet werden konnten, mussten einige Vorbereitungen getroffen werden. Während die Schüler im Schatten unter den hohen Bäumen am Feldrand Platz nahmen, sprach sich die Klassenlehrerin Yvonne Zengerling mit dem Kartoffelspezialisten Gert Tiedemann von der schleswig-holsteinischen Landwirtschaftskammer über die Vorgehensweise ab.
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Die Schüler warten auf Anweisungen, die Gert Tiedemann mit der Klassenlehrerin abspricht
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Für die wissbegierigen Schüler hatte Gert Tiedemann vorbereitete Mappen mitgebracht, in denen verschiedene Daten eingetragen werden sollten. Dazu mussten die Teams der Kartoffelbande ihre gepflanzten Sorten untersuchen.
So sollten die verschiedenen Pflanzen untersucht werden, ob Pilzbefall zu verzeichnen ist oder der Kartoffelkäfer zugeschlagen hat. Außerdem musste bestimmt werden, welche Blütenfarbe die Sorten haben und ob bereits erste Erdfrüchte herangereift waren.
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Die einzelnen Teams suchten ihre Kartoffelreihen auf, in denen ihre Anpflanzungen steckten
Nicolas und Torben fanden schnell ihre Reihe am Feldrand
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Zur Unterstützung waren auch einige Helfer von der Kartoffelerzeugergemeinschaft Hohenlockstedt erschienen, die unter der Leitung von Siegfried Thurau aus Ridders fachkundigen Rat geben konnten und später beim Ausbuddeln behilflich waren.
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Einfach war es für die Teams, die im April am Feldrand ihre Kartoffeln stecken konnten
Andere Teams mussten weit aufs Feld hinaus
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Bei gleißendem Sonnenschein kämpften sich andere Teams auf das zugewachsene Feld vor, um ihre Pflanzreihen zu finden. Deren Stellschilder waren teilweise schwer zu erkennen.
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Auf der Suche nach den eigenen Pflanzreihen
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Doch bald hatten alle Teams ihre Pflanzen gefunden und konnten mit den einzelnen Untersuchungen beginnen.
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Teams bei der Begutachtung der Pflanzen
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Mit kleinen Lupen ausgerüstet untersuchten die Schüler die Pflanzen und staunten dabei nicht schlecht, was alles auf den Blättern und Blüten zu entdecken war. Mit bloßem Augen kann man vieles gar nicht erkennen. Sorgfältige wurde alles notiert.
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Genaue Untersuchungsergebnisse wurden eingetragen
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Die Teams aus der Kartoffelbande kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Auch das derzeitige Wachstumsstadium wurde ermittelt.
Welches Team Kartoffeln für ein ganzes Mittagessen ernten konnte, wird später im zweiten Teil der Berichterstattung verraten.
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