Hohenlockstedt.info

Suche in dieser Homepage

 

 

 

 

KD vom 8. August 2008
Getreideernte ist fast abgeschlossen

Sommertag 030-20a

Weizenernte in Ridders

Für die meisten Bauern ist in unserem Bereich rund um Hohenlockstedt die Getreideernte 2008 bereits Geschichte.

Ende Juli musste noch bei herrlichem Wetter und ununterbrochenem Sonnenschein von früh morgens bis spät in den Abend geschuftet werden.

So waren tagsüber auf den Feldern zwischen Ridders und Springhoe viele Mähdrescher unterwegs, um das begehrte Korn von den Halmen zu trennen. Übrig blieb das Stroh, das dann zu Klappen oder zu Rundballen geformt wurde.

Sommertag 039-20

Ernte in Springhoe

Während die gefüllten Getreidehänger zu den Silos gefahren wurden, mussten die Strohballen ins Trockene gebracht werden. Verschiedentlich packte man die großen Rundballen in Folie ein und stapelte die Menge an den Feldrändern.

Während die Wintergerste als erste eingefahren wurde, kam anschließend der Weizen und der Hafer an die Reihe. Parallel lief die Rapsernte, die auch in unserem Breiten reichlich ausfiel.

Ebenso waren die Erträge beim Getreide wesentlich besser als im Vorjahr, als die Landwirte das schlechteste Ergebnis seit Jahrzehnten beklagten mussten. Teilweise wird gegenüber dem Vorjahr bis zu 25 Prozent Ertragssteigerung gesprochen. Doch die Qualität der Getreidesorten ist regional total unterschiedlich ausgefallen.

Sommertag 035-27

Erntehelfer Marvin Rohwer (11.J.) zeigt Qualitätsweizen

Auch bei guten Ernteergebnissen können die Getreidebauern nicht in Jubel ausbrechen und von Rekordgewinnen sprechen. Denn die Preisentwicklung für Kraftstoffe und Stickstoffdünger sind besorgniserregend gestiegen, sodass die erzielbaren Mehreinnahmen mehr als aufgefressen werden. Während man bei den Kraftstoffen die Preisexplosion ohne Weiteres nachvollziehen kann, ist es bei den Kunstdüngern anders. Hier muss man bei den Herstellern Preisvergleiche zu den Vorjahren anstellen. 

“Der Preis von Stickstoffdünger hat sich in den letzten zwölf Monaten verdoppelt, bei Phosphordünger sogar mehr als verdreifacht.”, so die Mitteilung der betroffenen Landwirte.

Sommertag 049-20

Staubige Angelegenheit bei der Haferernte