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NR vom 25. August 2008
Stoppelfest abgesagt - Verluste für Feuerwehr

080825  NR Stoppelfest ausgefallen-60

Nur Matsch (Foto: Norddeutsche Rundschau)

Es sollte zum 13. Mal statt finden, aber der Regen machte den Organisatoren einen dicken Strich durch die Rechnung: Das “Stoppelfest” der Feuerwehr Hohenlockstedt fiel am Wochenende buchstäblich ins Wasser und musste abgesagt werden.

Sturzbäche von Dauerregen bei 13,2 Grad und Wind aus Südwest – das brach der Veranstaltung das Genick. 

Knöcheltiefer Matsch verwandelte das Gelände in eine einzige Schlammwüste. Riesige Pfützen machten ein Durchkommen, geschweige denn eine Feier mit Hunderten von Menschen unmöglich.

Nachdem es die ganze Nacht lang geregnet hatte, stand das Feld in Lohbarbek an der B 206 schon am Morgen um 10 Uhr komplett unter Wasser. “Einige von uns hatten am Platz übernachtet und wollten morgens zum Brötchenholen fahren”, erzählt der Wehrführer Dieter Schaller. “Sie kamen mit dem Fahrzeug nicht mehr von der Koppel herunter.”

So fiel die Entscheidung, abzusagen. Die Feuerwehrleute wurden alarmiert zum Abbau, der mit 25 Helfern ebenfalls bei Dauerregen in Angriff genommen wurde. “Die Trecker hatten Schwerstarbeit zu leisten.”

Dabei war die Hohenlockstedter Wehr eigentlich gut gerüstet für ihr Fest. “Bereits am Donnerstagabend haben wir mit den ersten Aufbauten begonnen”, so Dieter Schaller. Bis Freitagabend standen zwei Bierwagen und eine Grillbude, die Bühne und die Tanzfläche waren aufgebaut und alles war bereits komplett verkabelt. “Bauzäune grenzten das Gelände ab, selbst die Toiletten standen schon.”

Nach dem Regen und der Absage fielen auch der geplante Kindernachmittag mit buntem Programm, die Kinderdisco mit Luftballonweitflug und die Outdoor-Quadbahn ins Wasser. Auch die Abendveranstaltung mit Disco wurde abgeblasen. “Wir haben dadurch einen Verlust von 1500 Euro in unserer Kasse”, so der Wehrführer. “Jetzt hoffen wir auf Spenden.” Denn es gebe durch den großen Aufwand Kosten, die auf jeden Fall entstehen. “Musik, Equipment, Miete fürs Feld – alles muss bezahlt werden.” Statt dessen organisierte die Feuerwehr für ihre eigenen Helfer einen Grillabend an der Feuerwache.