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KD vom 26. Juli 2008
Unzureichender Zeitungsartikel wird Schulverband spalten

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Udo Bujack entrüstet über Falschinformationen

Journalist Joachim Möller von der Norddeutschen Rundschau und eine absolut schlechte Recherche werden für die Arbeit im neuen Schulverband nicht hilfreich sein.

Die heutige Reportage im Lokalteil über die Wahl des neuen Vorstehers des Schulverbandes beinhaltet eine Menge von Halbwahrheiten und verdeutlicht, dass einige Akteure mit ihren Einlassungen Parteiinteressen vertreten und weniger zur Sache beitragen.

Es ist schon ein starkes Stück, wenn der neue Verbandsvorsteher Martin Hildebrandt (SPD) und seine erste Stellvertreterin Kristin Fuchs (SPD) nach der konstituierenden Sitzung des Schulverbandes Hohenlockstedt gegenüber der Presse verlautbaren, dass sie vom ehemaligen Verbandsvorsteher Udo Bujack (CDU) schlecht informiert worden seien.

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Martin Hildebrandt schlecht informiert?

Dabei war Bürgermeister Martin Hildebrandt bis zur Sitzung des Schulverbandes erster Stellvertreter von Udo Bujack gewesen und hätte zu mindestens für seine Vertretungsaufgaben den gleichen Wissensstand haben müssen. Selbst, wenn Udo Bujack seiner Informationspflicht nicht nachgekommen wäre, hätte Martin Hildebrandt alle Informationen einfordern müssen. Dieses Begehren habe er dann wohl unterlassen, wenn er heute behauptet, unwissend zu sein. 

Sein fehlendes Wissen war auch Ursache einer Sitzungsunterbrechung, die Rainer Hennschen (IHB) auf der konstituierenden Sitzung des Schulverbandes beantragte. “Der neue Vorsteher Martin Hildebrandt möge sich in die Unterlagen einlesen”, so Rainer Hennschen bei der Begründung. Besser wurde es nicht. Wäre der Reporter Joachim Möller anwesend gewesen, hätte er wie alle anderen zuhörenden Bürger erkennen können, dass erhebliche Informationsdefizite erkennbar waren.

Überdies hatten die Sozialdemokraten aus Hohenlockstedt seit Januar 2008 den Schulverband mit ihrer ablehnenden Haltung zur neuen Ämterordnung boykottiert. Danach wollten sie offensichtlich nicht an der politischen Arbeit im Schulverband mitwirken. Warum sollte Frau Fuchs vom ehemaligen Vorsteher Udo Bujack bis zur neuen Zusammensetzung des Schulverbandes informiert werden, wenn sie und ihre Parteigenossen aus Hohenlockstedt bis zur Kommunalwahl eine Mitwirkung versagten und gar nicht dem Schulverband angehören wollten? Kristin Fuchs konnte also durch Fernbleiben nicht aus erster Hand erfahren, welche Problemstellungen aktuell anstehen. Deshalb grenzt es an reine Demagogie zu behaupten: “Wir haben auf der Straße erfahren, dass die Kooperation nicht stattfindet”.

080726 NR Schulverband mit neuem Vorsteher Kristin Fuchs

Kristin Fuchs (Bild Archiv)

Bereits auf der Verbandssitzung hatte Kristin Fuchs mitgeteilt, dass sie vom Besprechungsbeschluss im Bildungsministerium zur Kooperation unseres Förderzentrums auf der Straße erfahren habe. Bürgermeister Martin Hildebrandt aus Lohbarbek hatte ebenfalls bekundet, dass er auch auf der Straße die Mitteilung über den ausgehebelten Kooperationsbeschluss erhalten hatte. Während Kristin Fuchs keine offizielle Information bekommen konnte, sieht es beim Bürgermeister aus Lohbarbek anders aus. Bereits Anfang Juni wurde er persönlich von Udo Bujack angesprochen und informiert. Beide hatten sich zufälligerweise auf einem Parkplatz eines Einkaufsmarktes getroffen.

Ebenso verhält es sich mit der Information über die Kostenentwicklung beim Bau des Kleinspielfeldes, das teilweise vom Deutschen Fussballverband finanziert wird. Auf Nachfrage des interessierten Bürgers Robert Kipf hatte Udo Bujack bereits auf der Sitzung der Gemeindevertretung am 8. Mai 2008 den Sachstand dem Gemeinderat erläutert und mitgeteilt, dass erhebliche Mehrkosten auf den Schulverband zukommen werden. Denn der Untergrund der geplanten Spielfläche musste aufgrund von Verunreinigungen ausgekoffert und neu mit Sand aufgefüllt werden. An diesem Tage wurden Fakten genannt, aus den ersichtlich wurde, dass der Schulverband nachfinanzieren müsste. Dies hätte die Norddeutsche Rundschau wissen müssen, denn deren Mitarbeiterin Frau Röhrs war für die Presse anwesend.

Minispielfeld

Fläche für das Kleinspielfeld musste ausgekoffert und erneuert werden

Der konkrete Antrag der Nachfinanzierung datiert vom 28. Mai 2008 und wurde rechtzeitig mit der Einladung zur konstituierenden Sitzung an die neuen und alten Verbandsmitglieder versandt.

Diese insgesamt unausgewogene Berichterstattung in der Norddeutschen Rundschau ist nicht zu tolerieren. “Ich werde eine Gegenvorstellung fertigen”, sagte am Sonnabendvormittag Udo Bujack und erhofft sich mit seiner Darstellung beim Leser und in der Sache Aufklärung.

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Udo Bujack morgens beim Zeitunglesen