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KD vom 13. April 2016
Der Wanderweg auf ehemaliger Bahntrasse soll bleiben
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Auf der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses waren sich alle Gremiumsmitglieder einig, dass der Wanderweg auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen den Gemeinden Hohenlockstedt und Schlotfeld für die Öffentlichkeit unverändert erhalten bleibt. Denn das letzte Teil- und Zwischenstück auf dem Gebiet der Gemeinde Winseldorf von 350 Metern Länge will die Alteigentümerin [Bundesbahn-Immobiliengesellschaft] verkaufen. Ein privater Investor hätte sich gefunden.

Während auf der Hohenlockstedter Seite die Gemeinde bis zum Spielplatz am Ahornring Grundstücksbesitzerin ist, hat der Kreis Steinburg ab Schlotfeld die ehemalige Bahnstrecke erworben und in Richtung Itzehoe als Wanderweg ausgewiesen. Und mit dem Verkauf des Verbindungsstücks auf dem Winseldorfer Terrain droht nun der nahtlose Wanderweg bis zum Siedlungsgebiet der “Alexanderkoppel” und darüber hinaus bis zum Jägerweg und zur Ortsmitte auseinanderzubrechen.

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Das Zwischenstück [gelb markiert] auf Winseldorfer Gemeindegebiet soll in private Hände fallen
 

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oben: Ab der Spurbahn zwischen Lohmühlenteich und Bundesstraße 206 hat der Kreis Steinburg die ehemalige Bahnstrecke erworben und als Wanderweg ausgewiesen

unten: Das Teilstück in der Gegenrichtung auf Winseldorfer Gebiet soll veräußert werden
 

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Auf Hohenlockstedter Gebiet ist eine Wanderung bis zum Jägerweg in Richtung Ortszentrum möglich
 

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Am gestrigen Frühlingstag war zu beobachten, dass gerade auf dem vakanten Teilstück reger Betrieb zu verzeichnen war. Radfahrer, Spaziergänger, Jogger und Reiter waren unterwegs, die innerhalb von knapp  Minuten mit dem Fotoapparat eingefangen werden konnten.

Der Vorsitzende des Bauausschusses Lothar Schlutz [CDU] betonte, dass sich auch die Leiterin des Kreisbauamtes für den Erhalt des nahtlosen Wanderweges ausgesprochen habe, jedoch kein Beschluss vorliege, die betreffenden Flurstücke zu erwerben. Laut Angebot der Alteigentümerin müsste der Erwerber rund 10.000 Euro aufbringen.

“Das könnte der Landrat selbst entscheiden und aus seinem eigenen Budget bezahlen”, meinte das Ausschussmitglied Klauspeter Damerau [BfH] und ergänzte, dass der Landrat die Angelegenheit im Ältestenrat des Kreistages besprechen könne.

Der Ausschuss folgte dem Beschlussvorschlag der Amtsverwaltung, dass der Kreis Steinburg gebeten werde, das vorgenannte Teilstück des Rad- und Wanderweges als Ergänzung zu dem schon im Eigentum des Kreises stehenden übrigen Rad- und Wanderweges zu erwerben. Die Gemeinde sichere diesbezüglich ihre Unterstützung zu.

Und der Ausschuss hofft, dass sein Beschluss am Donnerstag von der gesamten Gemeindevertretung übernommen wird, der ab 19 Uhr in der Gaststätte “Zum kühlen Grunde” tagt.

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Reger Betrieb auf dem Wanderweg
 

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