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KD vom 3. August 2008
Zweiter Tag der Wolfsmeile mit Flugattraktionen

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hoch nahe den Wolken


Am zweiten Tag der Wolfsmeile kamen alle Akteure schwer auf die Beine. Die Nacht zuvor war doch für den einen und anderen zu anstrengend gewesen und das Aufstehen fiel schwer. Zunächst war Frühstücken im Festzelt angesagt, um gestärkt in den zweiten Veranstaltungstag zu starten.

Beim Itzehoer Luftsportverein (ILV) fanden morgens um 9 Uhr die ersten Gespräche statt, um den Flugplan und die geplanten Besonderheiten zu erörtern. Mit Flugleiter Ernst-Peter Nawothnig hat der ILV einen erfahrenen Mann, der seit Jahren den Flugbetrieb koordiniert und auch heute im eigenen “Tower” für Sicherheit sorgen wird.

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oben: Flugleiter Ernst-Peter Nawothnig

unten: ein Helfer in Aktion

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In aller Frühe standen die Militärmaschinen noch zwischen den Flugzeughallen am Quartier des Luftsportvereins. Die ersten Mitwirkenden auf dem Weg zum Festplatz.

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oben: Militärmaschinen vorm Hauptquartier

unten: Frühaufsteher

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Doch dann kam Leben ins Gelände. Die ersten Frühaufsteher waren bereits angekommen und konnten sich in aller Ruhe alles ansehen. Es gab noch kein großes Gedränge auf dem Flohmarkt und weitere Gäste schwebten vom Himmel. 

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oben: morgens um 09.30 Uhr buntes Treiben auf dem Flohmarkt

unten: Fallschirm im Tandem

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Kaum hatten die Springer wieder festen Boden unter den Füßen, starteten und landeten reihenweise die Flugzeuge für ihre ersten Rundflüge.

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oben: beide Sprungpaare machten unmittelbar am Festgelände eine Punktlandung

unten: eine Minute später ein Start

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Faszinierend war, dass alle Piloten bei leichten Seitenwinden sicher ihre Flugzeuge beim Starten in die Luft und beim Landen zur Erde brachten.

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unentwegt in der Luft

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Als nun der russische Doppeldecker startete, war es unüberhörbar. Dies schien das lauteste Flugzeug auf dem Platz zu sein. Die Antonow AN 2 ist die Welt größte Maschine dieser Bauart. Um so mehr musste man sich wundern, dass dieses Ungetüm die kürzeste Startstrecke bis zum Abheben brauchte.

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oben: Antonow AN 2 auf dem Wege zur Startbahn

unten: kurze Startstrecke bis zum Abheben

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Auch in der Luft bewies diese Maschine, dass sie äußerst wendig war und kurze Schleifen meistern konnte. Diese flog der Pilot vor jeder Landung, um zu zeigen, wie technisch ausgereift die Antonow ist.

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oben: Antonow über den Köpfen der Zuschauer

unten: zwischendurch eine weitere Landung

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Von kurzer Dauer war dann eine imposante Flugshow drei baugleicher Maschinen. Unterscheiden konnte man diese Flugzeuge nur anhand ihrer ID-Nummern, die deutlich am Rumpf erkennbar waren.

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Im Verband kamen sie angeschwirrt

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Am Himmel konnte man mehrere Formationsanordnungen erkennen, die sich zwischen den Wolken unterschiedlich darstellten.

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oben: anscheinend seitlich versetzt

unten: oder ein Flug nebeneinander?

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Als sie nach kurzer Zeit zur Landung ansetzten, wurde der rege Flugbetrieb in gewohnter Form fortgesetzt.

Auch der Wettergott hatte mitgespielt. Gewitter und starker Regen sind ausgeblieben. Alle Zuschauer und Akteure konnten sich über eine gut durchplante und best organisierte Wolfsmeile freuen, die dieses Jahr mit den Aktivitäten des Itzehoer Luftsportvereins ergänzt wurde. 

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