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KD vom 2. August 2008 Erster Tag der Wolfsmeile toller Erfolg
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Starten und Landen im Minutentakt
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Wahnsinnig und was für ein Erlebnis! Der Wandel durch mehrere Jahrhunderte amerikanische Geschichte wurde mit der Faszination des Flugsportes begleitet. Ob Fallschirmspringen oder Sightseeing aus luftiger Höhe, alles war drin.
Viele begeisterte Zuschauer kamen zur Wolfsmeile in den Gewerbe- und Freizeitpark Hungriger Wolf. Die Organisatoren um Peter Wischmann von der Firma “globus-events” und um Bernhard Roessler vom Itzehoer Luftsportverein (ILV) zeigten sich bisher zufrieden mit dem bisherigen Veranstaltungsverlauf.
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Jürgen Kruse (li.) und Peter Wischmann im Gespräch
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Auch Polizeihauptkommissar Henning Wendt und seine Einsatzkräfte aus dem hiesigen Bereich konnten auf einen ruhigen und gesitteten Ablauf verweisen. Das Verkehrskonzept war aufgegangen, so dass sich an den Zufahrtsstraßen keine Warteschlangen bilden konnten. Alle Besucher konnten schnell das Freizeitgelände erreichen und ihre Fahrzeuge unmittelbar am Geschehen abstellen.
Doch dann kam die Wahl der Qual. Wohin zuerst? Denn auf dem 180 Hektar großen Gelände gab es weite Wege, wenn man jede Attraktion erhaschen wollte.
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Trapper bei Country-Musik
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Zunächst stieß man auf den amerikanischen Geschichtsanfang. Ein Hauch von Prärieluft wehte über dem Hungrigen Wolf, als Squaws in den Wigwams ihrem täglichen Allerlei nachgingen und Bogenschützen am Rande des Lagers die Jagdkünste präsentierten. Ein Indianerdorf mit echt wirkenden Rotgesichtern versetzte die Zuschauer in vergangene Jahrhunderte.
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oben: Bogenschießen auf Zielscheiben 20 m
unten: Trapperergebnis
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Auch die Bleichgesichter hatten ihre Weißzelte aufgeschlagen. Lagerfeuer und der Duft von Bohnensuppe zeugten von echter Cowboyromantik. Nicht verwunderlich war es, dass viele interessiert bei den Verkaufsständen stehen blieben, an denen Cowboyhüte, Ledergürtel, Revolverhalfter und Indianerschmuck angeboten wurden. Viele der Standbetreiber sind auch leidenschaftliche Indianerfans und konnten zu jedem angepriesenen Stück eine Geschichte aus dem wilden Westen erzählen. Auch der Pferdegeruch an den Kutschen ließ die Zuschauer erahnen, welches Lebensgefühl in damaliger Zeit geherrscht haben musste. Während sich die Kinder beim Ponyreiten vergnügen konnten, hatten alle anderen die Gelegenheit, den Hungrigen Wolf bei einer Kutschfahrt kennen zu lernen.
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jede Menge Pferde für groß und klein
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Etwas weiter entfernt präsentierte sich der nördlichste Teil Amerikas. Die Schlittenhunde zeugten von der Kraft des Goldrausches, als es die Siedler zum eisigen Alaska zog. Für die Kinder gab es viel zu staunen und sie schürften lieber gleich nach Gold. Dazu hatte sich der Hagebaumarkt etwas Besonderes einfallen lassen und ungesiebtes Urgestein mitgebracht. Gegen geringes Entgelt durften sich diejenigen beim Goldwaschen üben, die dem unsagbaren Fieber des Reichswerdens erlegen waren. Gewonnen hat zumindest die Kinderstation des Itzehoer Klinikums. Denn der Erlös aus dem Goldwaschen wurde vom Initiator gespendet.
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Viele Hände beim Goldwaschen
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Vom Westernimage musste man sich langsam verabschieden, wenn man der zwei Kilometer langen Flohmarktmeile folgte. Langsam näherte man sich der Gegenwart und Trucker mit ihren PS-starken Gefährten säumten den Weg. In Zukunft soll sich mit der Wolfsmeile die größte Trucker- und Country-Festival Schleswig-Holstein auf dem Hungrigen Wolf etablieren.
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Trucks auf dem Weg zum Paradeplatz
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Diesmal kamen die glänzend herausgeputzten Fahrzeuge nicht nur aus Norddeutschland, sondern auch aus den Niederlanden und aus ganz Skandinavien. Blank poliert standen die eindrucksvollen Zugmaschinen mit und ohne Auflieger zum Bestaunen aufgereiht. Imposant waren die amerikanischen Trucks, die eine Dimension größer wirkten und schon aufgrund der ausgefallenen Lackierungen eine Augenweide waren.
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oben: aufgereiht zum Bestaunen
unten: geballte Kraft einer Zugmaschine
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Die Verkehrsakademie Nord bot für alle Interessierte ein Fahr- und Sicherheitstraining an, das auf dem Gelände des Flugplatzes ein fester Bestandteil der Aus- und Fortbildung der Berufskraftfahrer ist.
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Verkehrsakademie mit eigenem Gefährt
unten: Sicherheit aus Dänemark
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Unverkennbar waren auch für die stolzen Trucker die wiederkehrenden Motorgeräusche von startenden und landenden Flugzeugen. Spätestens hier musste man sich daran erinnern, dass das 21. Jahrhundert die Menschenmengen fest im Griff hatte. Der Itzehoer Luftsportverein hatte dazu alles aufgeboten, was der Flughafen hergeben konnte. Dazu beigetragen haben auch die Fallschirmspringer, die sonst auf der anderen Seite des Geländes ihr Domizil haben.
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oben: amerikanischer Weißkopfadler ziert die Front
unten: bestes Fotobjekt
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